Als Maklerin werde ich oft gefragt, ob sich Immobilien als Kapitalanlage lohnen. Viele Anleger sind unsicher: Aktien schwanken stark, Tagesgeld bringt kaum Rendite. Dabei kann eine gut ausgewählte Immobilie eine stabile und verlässliche Investition sein.
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Warum Immobilien mehr als nur Wände und Dach sind
Eine Immobilie ist ein Sachwert. Selbst wenn Geld auf dem Konto durch Inflation an Kaufkraft verliert, bleibt die Immobilie bestehen. Mieterträge fließen monatlich, und der Wert des Objekts steigt oft parallel zu Bau- und Grundstückspreisen. Anders als Aktien schwankt der Wert nicht täglich – man kann ihn anfassen, besichtigen und selbst gestalten.
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Immobilien im Vergleich zu anderen Anlageformen
- Aktien: Hohe Renditechancen, aber starke Schwankungen.
- Tagesgeld/Anleihen: Sicher, aber geringe Rendite.
- Gold: Werterhalt, aber kein laufendes Einkommen.
- Immobilien: Stabilität plus Cashflow – die ideale Kombination für langfristigen Vermögensaufbau.
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Der Aha-Moment: Finanzierung als Hebel
Der Schlüssel liegt in der Fremdfinanzierung. Mit 50.000 € Eigenkapital lässt sich ein Objekt im Wert von 250.000 € kaufen. Die Bank finanziert den Großteil, während du von 100 % der Wertsteigerung und Mieteinnahmen profitierst. Die Mieteinnahmen dienen zur Tilgung des Darlehens, wodurch Vermögen wächst, ohne dass alles aus eigener Tasche gezahlt werden muss.
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Steuervorteile clever nutzen
Ein wesentlicher Vorteil von Immobilieninvestitionen liegt in der steuerlichen Behandlung.
- Abschreibung (AfA): Gebäudeanteile können über mehrere Jahre steuerlich geltend gemacht werden.
- Werbungskosten: Zinsen, Verwaltungskosten und Instandhaltung sind absetzbar.
- Fremdfinanzierung: Durch die Absetzbarkeit von Zinsen entsteht ein zusätzlicher Hebel.
Mein Tipp aus der Praxis: Wer Immobilien professionell zur Kapitalanlage nutzt, sollte unbedingt einen Steuerberater hinzuziehen. So lassen sich individuelle Gestaltungsspielräume optimal ausschöpfen.
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Risiken und Risikomanagement
Immobilien sind kein Selbstläufer. Mögliche Risiken:
- Leerstand und Mietausfälle
- Instandhaltungskosten
- Zinsänderungen
Mit Rücklagen, solider Kalkulation und guter Standortwahl lassen sich diese Risiken stark minimieren.
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Praxisbeispiel
- Kaufpreis: 250.000 €
- Eigenkapital: 50.000 €
- Mieteinnahmen: 1.000 € pro Monat
- Zins & Tilgung: 750 € pro Monat
Ergebnis: 250 € monatlicher Überschuss + wachsendes Eigenkapital durch Tilgung. Nach 10 Jahren: deutlich reduzierte Restschuld und wahrscheinlich gestiegener Objektwert.
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Fazit – Immobilien als langfristige Investition
Immobilien sind kein Mittel für schnelles Geld, sondern eine strategische Investition für stabilen Vermögensaufbau. Sie bieten:
- Laufende Einnahmen
- Steuerliche Vorteile
- Langfristige Wertsteigerung
Wer Risiken kalkuliert, klug finanziert und steuerliche Möglichkeiten nutzt, findet in Immobilien eine sichere, wertbeständige Anlageform.
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Dein nächster Schritt
Du überlegst, selbst in Immobilien zu investieren oder möchtest wissen, welches Objekt zu deiner Strategie passt?
Sprich mich gerne direkt an – als Maklerin begleite ich dich bei allen Fragen rund um Standortwahl, Finanzierung und Vermögensaufbau mit Immobilien.